Die RPC 2018

Und wieder eine gelungene RPC! Das Großevent in Köln-Deutz konnte sich auch in diesem Mai nicht über mangelnde Besucherzahlen beschweren, zumal das Datum diesmal bezüglich Parallelveranstaltungen etwas besser passte als zuletzt.

Auch wir als GFR waren mit mehr als 100 Spielerunden, die in unserem Rollenspielbereich stattfanden, sehr zufrieden. Ihr hattet Spaß, wir hatten Spaß und die Würfel rollten. Perfekt!
Besonders am Herzen lagen uns diesmal übrigens die Demorunden zum „Protektor“-Rollenspiel in Andenken an den verstorbenen Spieleentwickler André Wiesler. Das Rollenspielsystem zu seinem Fantasyroman war 2017 erfolgreich über Crowdfunding finanziert worden.

Und was gab es sonst so zu sehen? Wie immer eine Menge! Neben den üblichen Verkaufsständen und Veranstaltungen zu Larp, Rollenspiel, Cosplay und Anime hatte die RPC wieder ein paar neue Überraschungen in petto, z. B. ein Labyrinth à la Takeshi’s Castle (Erfahrungsberichte, anyone?). Das Wetter spielte – zumindest am Samstag – auch mit und ermöglichte einen entspannten Bummel über den Mittelaltermarkt im Außenbereich, der sich in gewohnter Form mit der vertrauten Standauswahl präsentierte.

Neu auf der RPC war ein Bring & Buy-Bereich. Beim Vorüberschlendern sah er nicht gerade üppig bestückt aus, vermutlich, weil er noch zu neu war. Hat jemand Erfahrungen damit gemacht und kann berichten, wie es gelaufen ist? Vielleicht wird der Stand ja nächstes Jahr mehr Furore machen.

Natürlich hatte man auch wieder einige Stargäste aus dem Fantasy- und SF-Film- und Serienbereich geladen, u. a. Sylvester McCoy. Auf seinem Panel sang er (!) und erzählte Anekdoten aus seiner Zeit als Dr. Who und Radagast der Braune. Wobei es von der RPC nicht ganz so glücklich gemacht war, dass die Panels mitten auf der Con stattfanden, statt, wie es auf anderen Veranstaltungen längst gang und gäbe ist, in separaten Räumlichkeiten, wo weder Musik noch Saalgeräusche noch umherlaufende Gäste Stimmung und Akustik stören.

In anderen Belangen dagegen war die Saalaufteilung diesmal gelungen. Die Hälfte der Stände war von der oberen in die untere Halle verlegt worden und machte diese endlich zu einem lohnenden Ziel für alle Gäste statt nur für diejenigen, die die Rollenspielrunden suchten (oder, wie in schrecklichen früheren Zeiten, den Yu-Gi-Oh!-Bereich). Das machte die Verteilung von Sehenswertem und Gästen angenehmer und das Wandern durch alle Bereiche abwechslungsreich.

Auch die Aufteilung der Künstlergalerie war gut gemacht. Man konnte die einzelnen Stände gut ablaufen, ohne jemanden zu übersehen. Der Zeichner Andreas Langner, der dort selbst mit einem Stand vertreten war, fand die Organisation der Zeichnerallee sehr gut und den vorhandenen Platz für die Künstler großzügig bemessen.
Fazit: Weiter so, RPC!

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