FeenCon 2016 ODER No Need for Heat

Um direkt eine der wichtigsten Fragen vorab zu klären: Nein, diesmal haben wir keinen Hitzerekord gebrochen. Die Beschwerden zu den stark überhöhten Temperaturen im vergangenen Jahr hatte sich die FeenCon-Orga dieses Jahr zu Herzen genommen und etwas milderes Wetter bestellt. Das klappte dann auch tadellos! Schließlich nimmt die Orga das Feedback der Besucher besonders ernst. Das zeigte sich auch in anderer Hinsicht: Die Hüpfburg war dieses Jahr noch größer! Und wieder der unangefochtene Star bei den kleinen Gästen.

Rettet Rotkäppchen!

Die großen Gäste stellten sich eher geistigen Herausforderungen. So gab es erstmals einen Escape Room auf der Con. Unter dem Motto „Escape the Märchenwald“ hatte man 30 Minuten Zeit, eine Märchenfigur (im Fall der Autorin Rotkäppchen) aus ihrem Gefängnis im Haus der Hexe zu retten. Dazu galt es einige Rätselnüsse und Schlösser zu knacken. Spaßig – und schwierig! Angeblich schafften es 60 bis 70 Prozent der Teilnehmer in der vorgegeben Zeit hinaus. Die Autorin und ihr Team jedoch leider nicht…

Beorn vs. Phileasson

Einen Wettstreit ganz anderer Art lieferten sich auf der Con Bernhard Hennen und Robert Corvus, die beiden Autoren der Romanfassung eines der berühmtesten Abenteuerzyklen von DSA, der Phileasson-Saga. Viele DSA-Spieler haben diese Kampagne gespielt, manche angefangen, die meisten davon gehört. Seit diesem Jahr erscheint sie nun als Buchreihe. Und wie die streitenden Kapitäne im Roman ließen Hennen und Corvus auf der Con Team Beorn und Team Phileasson in einer Fanabstimmung gegeneinander antreten. Nun, am Ende stand ein eindeutiger Sieger fest. Lag es daran, dass Bernhard Hennen die Con früher verließ als sein Rivale, äh, Mitautor? Wer weiß…

Bücher, Bücher, Bücher

Neben dem unterhaltsamen Auftritt dieser beiden (mit Gesang!) gab es noch viele weitere Lesungen. Um hier nur zwei der prominenteren Gäste zu erwähnen:

Wolfgang Hohlbein stellte ein ungewohnt brutales Buch vor, „Mörderhotel“, in dem er die wahre Geschichte eines amerikanischen Serienmörders im 19. Jahrhundert beschreibt. Obwohl er die Geschichte interessant findet, meinte er, dass es wohl sein „erster und letzter“ Krimi bleiben wird.

Weniger gruselig ging es bei Bernhard Hennens Sololesung zu. Da er sich selbst als lesefaul beschrieb, las er nur einen kurzen Abschnitt seines neuen Buchs vor, bevor er die Zuhörer mit unterhaltsamen Anekdoten aus seinem Leben und seiner Arbeitspraxis unterhielt.

(Welche Lesungen oder Workshops habt Ihr besucht? Kommentare willkommen!)

Und natürlich noch viel mehr!

In der großen Halle warteten wieder zahlreiche Künstler auf Besuch, darunter Caryad, die uns jedes Jahr ein tolles Motiv für den „Sklavenhumpen“ gestaltet. Positiv kam auch das Brettspiel-Testangebot von Pegasus an, wo man ohne die Hektik der Essener Spielemesse Neuheiten ausprobieren konnte.

Im Außenbereich sorgten wie immer Jugger und Zombiecalypse für Action, Tanz und Feuershow für Unterhaltung. Und natürlich die bereits erwähnte, größere Hüpfburg für ein begeistertes Publikum. Sie hatte dieses Jahr sogar noch mehr junge Familien angelockt – und das trotz der Konkurrenz durch die Kölner Lichter.

Einer nahm auf der FeenCon übrigens ganz unbemerkt seinen Abschied: Tore Herr, langjähriger FeenCon-Cheforganisator, will sich zukünftig aus der Orga zurückziehen. Danke, Tore, für viele fantastische Jahre Rollenspiel-Con!

Huepfburg

Bereit zum Hüüüüüpfen!

maerchenwald

Keine Rettung für Rotkäppchen – trotzdem vielen Dank an André Wiesler für den tollen Escape Room!

Hohlbein  Hennen

Hohlbein und Hennen in ihren Lesungen.

Phileasson

Sieg für Team Phileasson!

Halle

Blick in die große Halle mit zahlreichen Ständen und Spielangeboten.

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FeenCon 2016 – Presseschau

Wer sich einen Überblick verschaffen will, wie Besucher und Aussteller die diesjährige FeenCon erlebt haben, findet hier wie üblich eine kleine, aber feine Liste mit Berichten:

  • Sehr ausführlich berichtet Michael L. Jaegers in seiner „Persönlichen Rückschau“ von seinem Con-Besuch
  • Würfelheld besuchte auf der Con verschiedene Lesungen. Hier seine Zusammenfassung
  • Die Papierheldin probierte u.a. „Eis & Dampf“ aus, worüber sie hier berichtet
  • jcgames gibt seinen Con-Eindruck aus Sicht eines Ausstellers wieder
  • Auch Christian Loewenthal war als Aussteller auf der FeenCon und gibt auf seinem Blog einen Abriss seiner Erlebnisse
  • Marny erzählt in ihrem Con-Bericht vor allem von interessanten Autorenbegegnungen
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SPIEL 2015 – Für Euch unterwegs in Essen

Voll war’s – mit 162.000 Besuchern schaffte die diesjährige Spielemesse mal wieder einen neuen Besucherrekord. Und das bei 9% mehr Ausstellungsfläche bei zugleich 9% mehr Ausstellern, die ca. 1.000 Neuheiten präsentierten. Da gab’s ne ganze Menge zu spielen! Wenn man denn einen Platz ergatterte, denn der Andrang auf die Spieltische war diesmal schon ab Donnerstag hoch und wurde nur noch von der Kaufbegeisterung getoppt: Sonntag waren viele Spiele vergriffen, an den Händlerständen kaum ein Durchkommen. Spielefrust statt Spielelust? Entspannt kamen die durchs Gewühl, die sich nicht aufs Probespielen bestimmter Spiele versteift hatten. Denn bei vielen Neuerscheinungen war das Interesse einfach zu groß.

Kaum zu groß konnte dafür den Entwicklern von Catan der Zulauf zu ihrem Weltrekordversuch sein. Zum diesjährigen Catan-Jubiläum – 20 Jahre wird schon gesiedelt – schafften die Spielemacher es, 1.040 Teilnehmer zu einem sogenannten Big Game zu versammeln. Zwar kostete die Teilnahme extra, dafür winkten den Siegern auch großzügige Preise. Außerdem nahm „Catan“-Erfinder Klaus Teuber ebenfalls an dem erfolgreichen Rekordversuch teil. Ein Fall fürs Guinness-Buch!

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Die Halle vor und während des Weltrekordspiels.

Natürlich war auch Eure GFR e.V. wieder auf der Messe aktiv. Wer uns dieses Jahr am Stand besuchte, konnte einen exklusiven FeenCon-Flyer mit Rabattgutschein für die FeenCon 2016 ergattern. Schön aufbewahren bis Juli! 😉 Der Stand selbst hatte sich auch etwas verändert: Keine Theke mehr, stattdessen etwas offener mit Regalen und Besuchertischen. Gespielt wurde natürlich auch wieder: unser beliebtes Squighopper und das dystopische Science-Fiction-Rollenspiel Ultima Ratio. Wie hat Euch der neue Stand gefallen? Habt Ihr Verbesserungsvorschläge? Wir freuen uns über Feedback!

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Der Stand nach dem Angriff der heimtückischen Konfettimafia.

Und was gab’s so an Spielen auf der SPIEL? Hier eine kleine Auswahl an erfolgreich probegespielten Neuheiten:

Aramini Circus

Hersteller: Mini Games
Spieler: 2-4
Alter: ab 8
Spieldauer: ca. 20 min

Aramini

Bevor der Zirkus irgendwo ankommt, müssen erstmal alle Waggons mit Zirkustieren darin an die Lok angehängt werden – das ist die Aufgabe der Spieler, die konkurrierende Züge zusammenstellen. Dabei müssen entweder die Farben der Waggons oder die Anzahl der Tiere darin passend kombiniert werden. Beim Kauf aus der Auslage versucht man natürlich gegenseitig, sich die besten Karten wegzuschnappen. Angesichts des hübschen Kartendesigns durchaus auch ein Vergnügen fürs Auge. Es gibt Extrakarten, die auf Wunsch etwas mehr Komplikation ins Spiel bringen.

Fazit: Die leicht verständlichen Regeln machen das Spiel zu einem kurzweiligen Spaß für zwischendurch.

Dragon Farkle

Hersteller: Z-Man Games
Spieler: 2-5
Alter: ab 13
Spieldauer: ca. 30 min

Dragon

Es gilt, einen Drachen zu erschlagen! Doch da der mutige Held das alleine nicht schafft, muss er sich zuerst eine Armee zusammenstellen. Hier fangen die Probleme schon an, denn alle anderen Helden haben das gleiche Ziel. Warum also nicht die anderen Armeen angreifen, um sie sich selbst einzuverleiben? Hier gehen die Helden mit Zähnen und Klauen aufeinander los, bevor der Sieger sich am Ende dem Drachen stellen darf (dabei aber nicht unbedingt erfolgreich sein muss). Bei diesem Spiel braucht man vor allem viel Würfelglück, denn wenn man einen Farkle würfelt, sind die neuen Soldaten sofort Drachenfutter. Angereichert wird das Ganze um Fantasyelemente wie magische Gegenstände und hilfreiche Verbündete, die auch optisch ansprechend aufgemacht sind.

Fazit: Die Mischung aus ehemals reinem Würfelspiel (das ursprüngliche „Farkle“) und Interaktion zwischen den Spielern ist gewöhnungsbedürftig. Kann durch die Kämpfe zu Längen neigen.

Machi Koro

Hersteller: Kosmos
Spieler: 2-4
Alter: ab 8
Spieldauer: ca. 30 min

Machi

Hier legt man sich mit Karten eine Stadt – mit gewinnbringenden Gebäuden, die schlau kombiniert werden wollen, damit man möglichst viel Geld einnimmt (oder es seinen Mitspielern abnimmt!). Für die vorteilhafteste Gebäudeentwicklung braucht es Planung, die Würfel, deren Wurf Aktionen auf den Karten auslöst, bringen ein Glückselement hinein. Die Spielgestaltung ist klar und ansprechend, Taktiker haben ihre reine Freude daran, Bauvorhaben zu planen und die Gegenspieler zur Kasse zu bitten.

Fazit: Schönes Strategiespiel mit erstaunlich unkompliziertem Einstieg.

Pandemic Legacy

Hersteller: Z-Man Games
Spieler: 2-4
Alter: ab 14
Spieldauer: ca. 60 min

Pandemic

Kommt einem irgendwie bekannt vor? Kein Wunder, denn dieser x-te Pandemie-Ableger mit dem Untertitel „Season 1“ funktioniert im Großen und Ganzen wie das erfolgreiche Urspiel. Neu ist eine mysteriöse Hintergrundstory, die diese erste Staffel durchläuft und demnächst wohl um eine zweite Staffel ergänzt werden wird, denn nach dem Durchspielen kann man dieses Spiel erstmal entsorgen. Wie bitte, entsorgen? Ja, genauso ist es. Z-Man Games hat sich einige Gimmicks für diese Variante ausgedacht, die aufs Spielbrett geklebt, zerrissen oder anderweitig verbraucht werden, so dass man Pandemic Legacy nach maximal 24 Runden – theoretisch – wegwerfen kann. Ein doch eher verblüffender Ansatz für ein Spiel dieser Preisklasse. Wer’s trotzdem versuchen will, sieht sich mit neuen Schwierigkeiten bei der Ausrottung der Krankheiten konfrontiert.

Fazit: Die Menschheit ist von der Auslöschung bedroht – das Spielmaterial auch. Für Seuchenfans.

Colt Express

Hersteller: Ludonaute
Spieler: 2-6
Alter: ab 10
Spieldauer: ca. 40 min

Colt

Wuhu, das Spiel des Jahres! Und was für ganz böse Buben (und Mädels): Die Spieler sind Outlaws im Wilden Westen und überfallen einen Zug. Der steht ganz plastisch auf dem Spieltisch und macht durch die Möglichkeit, mehrere Ebenen zu bespielen, das Ganze zu einer interessanten Abwechslung zum reinen Brettspiel. Beim Versuch, die besten Beutestücke zu ergattern und dem Sheriff zu entwischen, behindern die Banditen sich fleißig gegenseitig. Anhand von Bewegungskarten muss man seine Züge weit im Voraus planen und kann mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass es garantiert nicht so läuft wie erhofft. Das macht Colt Express ziemlich lustig, zumal es mit klassischen Westernszenen wie Schießereien auf dem Dach und den Schwierigkeiten von plötzlichen Tunneleinfahrten spielt.

Fazit: Ein Spiel wie eine Westernkomödie. Auf jeden Fall sehr unterhaltsam.

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Unverdrossene Rollenspieler trotzen tropischen Temperaturen ODER die FeenCon 2015

„Zu heiß.“ „Mit dem Wetter habt Ihr es aber übertrieben.“ „Zu warm, viel zu warm.“

Das waren in etwa die Antworten, die man bekam, wenn man die Besucher der FeenCon 2015 nach ihrer Meinung zur diesjährigen Con fragte. Kein Wunder – am 4. Juli wurden in vielen Teilen Deutschlands Hitzerekorde gebrochen. Gefühlt war das auch in und um die Stadthalle Bonn Bad Godesberg der Fall …

Während in Berlin sogar die Kuppel des Reichtstags wegen der Hitze gesperrt wurde, ließen sich hunderte Rollenspieler allerdings nicht davon abhalten, in Bonn ihrem Lieblingshobby zu frönen. Immerhin ist die GFR bekannterweise gut darin, das heißeste Wochenende des Jahres für die FeenCon auszuwählen; wirklich überrascht war daher niemand über die Wetterverhältnisse. Im Gegenteil: 235 vorangemeldete Spielerunden ließen ahnen, wie sehr alle Beteiligten dem Großereignis entgegenfieberten (im wahrsten Sinne des Wortes!).

Eine typische Handbewegung in diesem Jahr: Fächerwedeln

Abgesehen von der Hitze waren dann auch eigentlich die meisten wieder sehr zufrieden mit der Con. Die Orga bekam großes Lob, einige Verbesserungen in der Organisation – z. B. die Verlagerung der Spielrundenanmeldung in den Kleinen Saal – wurden sehr positiv zur Kenntnis genommen. Auch die Spielrunden waren wie üblich ausgebucht. Nur die Künstler bedauerten etwas weniger Laufpublikum als sonst: Wegen der Hitze wagten sich viele Besucher nicht in die große Halle, sondern blieben lieber draußen.

Dort war dann aber auch nicht alles eitel Sonnenschein (oder vielmehr doch): Bei lauwarmem Kirschbier sorgten lediglich die kostenlosen Con-Duschen und diverse Wasserpistolen für Abkühlung. Der Wet-Gewandung-Contest war in vollem Gange!

Jugger und Zombiecalypse freuten sich trotz der hohen Temperaturen über regen Zuspruch. Zombies macht Hitze ohnehin nichts aus, und Jugger … tja, die sind eben hart im Nehmen!

Wer den hohen Temperaturen trotzte, konnte außerdem am Samstagabend wieder zwei Feuershows bestaunen.

Juhu!“ (Besucher der Hüpfburg)

Der absolute Renner war in diesem Jahr ohne Frage die Ritterburg zum Hüpfen, die wegen der großen Nachfrage auch am Sonntag noch zur Verfügung stand. Bis runter zu den Allerkleinsten waren die Rollenspielersprösslinge hellauf begeistert von der neuen Attraktion. Das freute auch die Eltern, deren Kinder sich zwischen den Gummimauern austobten – „gute Nachwuchsarbeit“ bescheinigte eine Besucherin augenzwinkernd auf Twitter. Zweifelsohne wird die Hüpfburg daher auch 2016 wieder mit dabei sein!

Entspannung bei den Sanis

Auch neben der Hüpfburg konnte die FeenCon wieder mit vielfältigem Programm punkten. Trotz der Hitze des Raumes war z. B. die Lesung mit Livemusik – die Band „Irrlichter“ untermalte die Lesung des Anthologiebandes „Irrlichter“ – eins der vielen Highlights. Nicht umsonst schätzen Besucher die ausgewogene Mischung aus Spielerunden, Autorenlesungen, Workshops, Präsentationen, Händlern und Mittelalterbereich. Viele haben die Con darum seit Jahren fest im Kalender stehen. Das Künstlerduo Atlantic Coast Art reist für die FeenCon sogar extra aus seiner Wahlheimat Irland an. SF-Experte Robert Vogel, der in seinen Vorträgen auch mal Bilder von seiner Hochzeit zeigt, schätzt die entspannte Atmosphäre der FeenCon. Hier habe man auch mal Zeit, um sich mit den Leuten zu unterhalten, anders als auf den großen kommerziellen Conventions. So ließ er für die FeenCon auch extra eine parallele Science-Fiction-Veranstaltung sausen.

Entspannung war auch bei unseren tapferen Sanitätern angesagt, die selbst mit den hohen Temperaturen zu kämpfen hatten. Aber: Wir hatten kein einziges Hitzeopfer im Behandlungsraum liegen. An ausreichend Flüssigkeitszufuhr und Sonnenschutz hatten offenbar alle gedacht. Sehr vernünftig, Leute! Aber welcher gute Rollenspieler würde schon solch entscheidende Ausrüstungsgegenstände vergessen …

Fazit: Auch wenn sich einige Aussteller ein kaltes Fußbad als neue Standardausstattung wünschten und Ventilatoren zu den am heißesten (!) umkämpften Objekten des Wochenendes gehörten – es war wieder eine großartige Con! Und wenn Ihr nicht geschmolzen seid, sehen wir uns wieder: am 16. und 17. Juli 2016!

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Überblick über die große Halle

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Die Schlacht bei den Salmonellen ist in vollem Gange!

Artikel_Konzert

Eine „irrlichternde“ Lesung mit Musik

Artikel_Zwerg_einsArtikel_Zwerg_zwei

Erst sorgfältiges Aussuchen der richtigen Zwergenzöpfe, dann läuft dank „From Mirror with Love“ Thorin Eichenschild über die FeenCon!

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Überblick über das Außengelände

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So leer sah man sie selten: Die Hüpfburg vor dem großen Ansturm

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Für Euch getestet: Als Orga-Zombie hat man mehr (vom) Leben

Artikel_Feuer_einsArtikel_Feuer_zwei

Es brennt, es brennt: Die Feuershow ist einfach heiß

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FeenCon 2015 – Presseschau

Was sagen Journalisten, Aussteller und Besucher zur sicher heißesten Veranstaltung des Jahres? Hier ein kleiner Überblick:

  • Dem Bonner Generalanzeiger gefiel in seinem Artikel die Mischung aus Spielerunden, Autoren und Künstlern – man freut sich schon aufs nächste Jahr.
  • Dem Nerd-Wiki fiel auf, dass es – man höre und staune – recht warm war, wie man diesem schweißüberströmten Beitrag entnehmen kann.
  • Das AKzwanzig13 wähnte sich gar in Mos Eisley – hier berichtet die Autorengruppe über ihre Veranstaltungen auf der FeenCon.
  • Seine Erfahrungen mit Cthulhu-Runden auf der FeenCon 2015 teilt Michael L. Jaegers hier mit uns.
  • Die Liste wird fortgesetzt!
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Ein Blick auf die RPC 2015

Eule

Für zwei tolle Tage im Mai haben sich die Deutzer Messehallen wieder in ein El Dorado für Rollenspiel und Co. verwandelt: Zum 7. Mal fand die Role Play Convention in Köln statt.

Nach dem Prinzip „Halle wechsel dich“ war die RPC dieses Jahr erneut woanders untergebracht als in den Vorjahren – sie erstreckte sich auf die weitläufige Halle 10.2 (inklusive Außenbereich für den Mittelaltermarkt und einem sehr kleinen Teil von Halle 10.1). Also alles etwas kompakter beisammen, was die Orientierung aber nicht unbedingt einfacher machte (ich hab mich einmal verlaufen :-)).

Der Stand der GFR war diesmal ebenfalls zentraler im Geschehen. Für die Spielrunden bedeutete das mehr Geräuschkulisse drumherum, aber es war machbar, wie ich im Selbstversuch feststellte. Zumindest hatte niemand Probleme, unser bescheidenes kleines Plätzchen von 380 Quadratmetern zu finden.

Auch wenn man das verlängerte Wochenende merkte – viele waren wegen des Brückentags verreist – war die RPC wieder gut besucht und die Spielerunden voll. Euch hat’s Spaß gemacht, und das freut uns!

Hier ein paar Eindrücke davon, wie wir von der GFR die RPC erlebten, unter dem Motto:

Schlaglichter von der RPC

Stand Spielflaeche

Ist das nicht ein schöner Stand Eures Lieblingsvereins? Und noch viel Platz frei zum Spielen!

Hexe Hexe_2

Auf der RPC trifft man nur nette Leute…

Darth Star Wars

Auch unsere Freunde von der anderen Seite der Galaxie waren wieder dabei.

Maid Cafe

Jungfrau in Nöten? Der Bereich Manga und Anime war auf der RPC nicht zuletzt durch das Lucky Chocolate Maid Café (rechtes Bild) vertreten.

Schminken_2 Elfen

Cosplay nimmt an Bedeutung zu. Viele Stände informierten über das richtige Schminken und Kostümerstellen (links). Nicht, dass diese Dunkelelfen das nötig hätten … (rechts)

Bachelor

Dieses Jahr unterstützten wir übrigens ein paar Studenten, die an unserem Stand eine Umfrage zum Thema Rollenspiel durchführen durften. Die Ergebisse werden in eine Bachelor-Arbeit einfließen. Wir wünschen dazu viel Erfolg!

Ihr habt einmalige, lustige oder einfach nur schöne Bilder auf der RPC gemacht und würdet sie gerne zu den RPC-Schlaglichtern beisteuern? Dann schreibt mir unter chronistin@gfrev.org

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Der GFR-Stammtisch in Bonn

Ihr betretet eine Taverne. Vor Euch liegt ein langgestreckter Raum, angefüllt mit Halblingen, Elfen und Zwergen, die reden, lachen, essen und trinken. Ihr durchquert den Raum, kommt dabei an der Bar vorbei, an der ein paar gefährlich aussehende Orks aus den Köpfen ihrer Feinde Met trinken, und passiert mehrere Tische mit Spielern, die ihr Glück mit Würfeln und Karten versuchen. Dann, im hinteren Teil des Raums, seht Ihr endlich, was Ihr gesucht habt: Ein gelbes Banner, das einen Tisch mit mehreren Menschen daran ziert. Das ist er, der GFR-Stammtisch…

Traut Ihr Euch, die verwegen wirkende Gruppe anzusprechen? Nur Mut! Bei den Sterblichen unter dem gelben Banner handelt es sich um völlig harmlose (?) Vertreter der Gilde der Fantasy-Rollenspieler e.V., die im Spielecafé Voyager gerade ihren monatlichen Stammtisch abhalten. Und zwar jeden dritten Freitag im Monat ab 19 Uhr, um genau zu sein. Dabei ist jedermann willkommen, der sich für die GFR, für Rollenspiele oder einfach nur für eine gesellige Runde Gleichgesinnter interessiert. Wir beißen fast nie nicht! Und wir freuen uns immer über neue Gesichter.

Was wir beim Stammtisch so machen? Wir quatschen über Gott und die Welt, tauschen Rollenspiel-Anekdoten aus und bedienen uns auch ab und zu an der Spieleauswahl des Voyagers. Eine Rollenspielrunde findet beim Stammtisch nicht statt – Ihr könnt uns also jederzeit ansprechen, ohne Sorge haben zu müssen, uns in irgendwelchen Dungeons zu stören. Im Gegenteil, wir sitzen ja da, damit Ihr mit uns Kontakt aufnehmen könnt! Löchert uns also ruhig mit Fragen. Ihr erkennt uns am erwähnten gelben GFR-Stammtisch-Wimpel auf dem Tisch. Wir freuen uns auf Euch!

Die wichtigsten Infos auf einen Blick:

Was: Stammtisch der GFR e.V.
Wann: Jeden 3. Freitag im Monat ab 19 Uhr
Wo: Spiele-Café & Fantasy-Pub Voyager, Rheingasse 7, 53113 Bonn

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SPIEL 2014 – Für Euch probegespielt

Eure Windgeflüster-Redaktrice und GFR-Chronistin hat sich dieses Jahr für Euch ins Getümmel der Essener Spielemesse gestürzt und das eine oder andere ausprobiert! Hier kommen die Rezensionen für alle, die noch was Neues für den nächsten Spieleabend suchen.

Faras

Hersteller: Granna
Spieler: 2-5
Alter: ab 6
Spieldauer: ca. 30 min

Faras

Kombiniert das klassische Memory-Spiel mit Taktik und etwas Kartenglück. Die Spieler sind Archäologen an einer Ausgrabungsstätte. Wie normale Archäologen wissen sie nicht wirklich, was sie finden werden: Zu Beginn darf man sich die Karten kurz anschauen, dann werden sie umgedreht. Nun zählt das beste Gedächtnis: Wo liegen passende Paare? Je mehr Karten verschwinden, desto schwieriger wird es, sich zu erinnern, wo noch etwas Brauchbares zu finden ist. Denn unter einigen Karten lauern giftige Skorpione. Mit den eigenen Handkarten kann man seine Punkte vervielfachen, aber auch dafür muss man erst mal die richtigen Sachen ausgraben.

Fazit: Interessante Idee, schnell gespielt. Memory-Fans sind klar im Vorteil!

Venezia 2099
Hersteller: Piatnik
Spieler: 2-5
Alter: ab 8
Spieldauer: ca. 45 min

Venezia 2099

Was die Venezianer schon lange fürchten, tritt in diesem Spiel ein: Venedig versinkt in der Lagune. Vorher gilt es, noch zu retten, was zu retten ist: Kostbare Kunstgegenstände warten darauf, geborgen zu werden. Dabei gilt die klassische Warenverknappung: Je weniger farblich passende Stadtteile am Ende noch existieren, desto wertvoller werden die eigenen Objekte. Man muss also genau überlegen, was sich zu retten lohnt. Außerdem drohen nasse Füße, während die Stadt um einen herum untergeht. Die Spieler haben nur begrenzte Möglichkeiten, ihre Figuren per Gondel zu retten, während das Wasser nach jedem Beutezug steigt.

Fazit: Clever. Hier sind vorausschauendes Planen und Taktik gefragt. Macht Spaß!

Crazy Circus
Hersteller: Asmodee
Spieler: 1-10
Alter: ab 8
Spieldauer: ca. 20 min

Crazy Circus

Was wegen der klobigen, bunten Figuren auf den ersten Blick wie ein Spiel für die ganz Kleinen aussieht, entpuppt sich als Knobelspiel für Logikfans. Drei Zirkustiere – Elefant, Eisbär und Löwe – müssen für ihr Kunststück auf- und nebeneinander platziert werden. Dies darf nur durch festgelegte Befehle geschehen. Man zieht Karten, die festlegen, wie es am Ende aussehen soll. Und dann geht es auf Zeit: Wer zuerst die korrekte Reihenfolge der Befehle nennen kann, gewinnt die Runde.

Fazit: Ein Zirkus für Gehirnakrobaten und Freunde von Logikspielen.

Sushi Dice
Hersteller: Sit Down!
Spieler: 2-6
Alter: ab 6
Spieldauer: ca. 15 min

Sushi Dice

Ein Spiel für ganz Schnelle! Sushi-Platten müssen farblich passend erwürfelt werden. Und zwar flott, denn nach dem Duell-Prinzip würfeln immer zwei Spieler gegeneinander. Während man hektisch die eigenen Würfel auf die passenden Symbole checkt, muss man noch ein Auge aufs Gegenüber haben, ob man den anderen vielleicht beim Würfeln ausbremsen kann. Denn wenn der Totenkopf fällt, muss man von vorne loswürfeln – aber nur, wenn’s der andere auch merkt! Damit die umsitzenden Mitspieler sich nicht langweilen, haben auch sie auf die Totenköpfe zu achten, denn bei Doppelfehler sind beide Duellanten fällig …

Fazit: Ein schnelles Spiel für Hektiker! Macht nach durchspielter Nacht garantiert wieder hellwach.

Co-Mix
Hersteller: Horrible Games/Heidelberger
Spieler: 3-10
Alter: ab 8
Spieldauer: ca. 30 min

Co-Mix

Comics selber machen – bei diesem Spiel braucht man dafür nicht mal zeichnerische Fähigkeiten. Aus vorgegebenen Motiven müssen die Spieler ihre eigenen Geschichten zusammenstellen und erzählen. Das Thema wird vorgegeben, dann zählt die eigene Kreativität. Wie gut die eigene Leistung war, bewerten die Mitspieler. Hierbei wird’s etwas kompliziert, weil man Punkte entsprechend Idee, Plot, Gefühl usw. vergibt – da kann man schon mal ins Schleudern kommen, wer nun was verdient hat. Außerdem läuft die Zeit mit – für den langsamsten Comic-“Zeichner“ gibt’s einen Strafpunkt. Längere Geschichten über mehrere Runden zu erzählen ist möglich.

Fazit: Erzählspiel für Bildchenfreunde und Improvisationstalente. Auf jeden Fall schön bunt.

Pandemic: Contagion
Hersteller: Z-Man Games
Spieler: 2-5
Alter: ab 13
Spieldauer: ca. 30 min

Pandemic: Contagion

Die Menschheit ausrotten – das ist das Ziel der Spieler, die hier Viren darstellen. Der Weg dorthin: Städte infizieren und aulöschen, je mehr, desto besser. Die Regeln sind schnell erlernt, der Einstieg ins Spiel daher rasch und unkompliziert. So kann man das eigene Virus durch Mutationen verbessern, um mehr Leute anzustecken oder sich vor den Gegenmaßnahmen der WHO zu schützen. Auch gemeinsames Inifzieren derselben Stadt ist möglich, doch Vorsicht ist geboten, denn dieses Kartenspiel ist nicht kooperativ und nur das beste Virus gewinnt.

Fazit: Ansteckend!

Quizduell – Das Spiel
Hersteller: Ravensburger
Spieler: 2-6
Alter: ab 12
Spieldauer: ca. 30 min

Quizduell – Das Spiel

Wenn ein Spiel als App sehr erfolgreich ist, geht der Trend ja seit Neuestem dazu, es auch als Brettspiel herauszubringen. So erging es auch dem erfolgreichen Quizduell, das nach seinem Gastauftritt im Fernsehen nun bei Ravensburger als Brettspiel erscheint. Die Pappversion bemüht sich, die Elemente des digitalen Originals nachzustellen, von der Kategorienauswahl bis hin zur Erstellung eigener Avatare. Wirklich gelungen ist die Transformation zum Familienspiel jedoch nicht – für den heimischen Spieletisch gibt es bessere Wissensspiele.

Fazit: Überflüssig.

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Die FeenCon 2014 – aus der Sicht eines Gelbshirts

Man kennt das von Star Trek: Die Redshirts sind immer die, die als Erste sterben. Aber sie sind auch diejenigen, die irgendwie für alles zuständig sind! Egal, was es zu reparieren, herauszufinden, zu konstruieren oder aufzuräumen gibt – immer muss ein Redshirt es erledigen.

So ähnlich verhält es sich auf der FeenCon mit den Leuten in den gelben T-Shirts. Für alles zuständig und allzeit bereit, sorgen sie im Hintergrund dafür, dass die Con reibungslos abläuft (allerdings ohne dabei, außer bei der Zombiekalypse, zu sterben). Anlass genug, die Con mal durch die Augen eines Gelbshirts zu betrachten!

Freitag

Die Stadthalle – Ort deutscher Geschichte, und äh, eher langweiliger Innenausstattung. Also her mit der Con-Deko! Verkaufsstände und mittelalterliche Zelte zwischendrin sorgen für Stimmung. Für Pen & Paper braucht man sowieso vor allem Fantasie, also ist das Wichtigste: Stühle schleppen und Tische aufbauen für die Spielerunden. Viiiiele Tische. Wenn man es hinbekommt, keinem der anderen Helfer mit dem schweren Rollwagen über die Füße zu fahren – die Sanitäter kommen erst morgen – ist die Hälfte schon geschafft.

Natürlich gibt es einen Aufbauplan. Den hoffentlich einer der Beteiligten kennt. Und möglichst auch verstanden hat. Oder zumindest fast. Hält man ihn nicht doch andersrum? Aber zum allgemeinen Erstaunen steht am Ende dann doch alles so, wie es soll.

Zeit, sich ein wenig zu entspannen.

Außer natürlich, ein Zulieferer schlampt und vergeigt die pünktliche Anlieferung dringend benötigten Materials! Die Gelbshirts eilen zur Rettung und am Ende selbst zum Lager. Die erste Con-Katastrophe ist damit schon mal abgewendet.

Samstag

Schon vor Türöffnung sitzen die mehr oder weniger ausgeschlafenen Gelbshirts bereits an Ort und Stelle, falls sie nicht noch irgendwas durch die Gegend tragen oder aufbauen. Draußen vor der Tür bildet sich die Schlange zum Einlass.

Alles bereit? Egal, 10 Uhr – es geht los! Der hereinstürmenden Menge werden fleißig Begrüßungstaschen in die Hand gedrückt. Die ersten erreichen den Infostand. Die häufigste Handbewegung dieses Wochenende? „Wo geht es zur Spielerundenverwaltung?“ – Handwedeln nach rechts. „Wo trägt man sich für die Spielrunden ein?“ – Handwedeln geradeaus. Und auch sonst wissen wir auf (fast) alle Fragen eine Antwort.

Aber die meisten Spieler finden dank unserer guten Vorbereitung von selbst ans Ziel. Jetzt heißt es vor allem, Räume für Workshops und Lesungen vorzubereiten. Trotz regelmäßiger Temperaturrekorde am Con-Wochende ist uns dank eifrigen Wasserschleppens bislang noch kein Autor verdurstet. Und wenn man dann mit großen Namen wie Wolfgang Hohlbein und Markus Heitz ganz persönlich in Kontakt kommt, hat sich der Einsatz als Gelbshirt wieder mal gelohnt!

Ach ja, Lesungen. Viel Zeit, selbst zuzuhören, hat man leider nicht. Hier und da hat aber auch ein Gelbshirt mal eine Stunde Freigang. Wie wäre es dann z.B. mit einem unterhaltsamen Rollenspiel-Poetry Slam? Wunderbar und erschreckend zugleich ist es, wenn man sich in Texten wie David Grashoffs „Ein Tag aus dem Leben eines Rollenspielers“ selbst wiederfindet. Aber genug gelacht, nun schleunigst zurück an die Arbeit!

Zwischenzeitlich sind Künstler nicht aufgetaucht, die zugesagt haben, dafür andere erschienen, die eigentlich abgesagt hatten. Also Umbau, Stühle schleppen, Tische zuweisen. Platz ist in der kleinsten Ecke, wir haben noch jeden Zeichner und Autor angemessen untergebracht. Nur nicht schlapp machen, die Nacht ist noch lang… Aber dafür gibt’s ja glücklicherweise den Nachtdienst. Irgendwann fallen die meisten Gelbshirts völlig erledigt auf ihr Lager, während ein tapferer „Nacht-Oger“ die Stellung hält, um verirrte Rollenspieler auch um 2 Uhr früh noch in die richtige Richtung zu schicken. Die häufigste Handbewegung in der Nacht? Gilt der Richtung zur Toilette.

Sonntag

Früher wurden am Sonntagmorgen die Zombies, äh, übernächtigten Rollenspieler traditionell mit dem schönen Stück „Auferstanden aus Ruinen“ aus dem Schlummer gerissen (passt so schön). Diesmal muss es „Pink Panther“ tun. Während die Besucher in Richtung der Waschräume und unserer neuen Warmwasserduschen torkeln, sind die Gelbshirts schon wieder im Einsatz, um die Schlafräume wieder nutzbar zu machen. Schließlich steht noch ein ganzer Contag bevor! Also Stühle schieben und Tische schleppen, da hat man ja noch Übung drin. Am Infostand werden nun schon die ersten Fundsachen nachgefragt, im Eifer des Gefechts kann ein Held ja nicht alles im Auge behalten. Vergessene Taschen, Laptops, Hüte werden an die erleichterten Besitzer ausgehändigt.

Noch etwas ganz anderes geht Sonntag ebenfalls verloren. Wir haben eine Premiere: Zum ersten Mal in 25 Jahren FeenCon müssen wir die Eltern eines Kindes ausrufen lassen, dessen Familie verschütt gegangen ist. Aber die Sache ist schnell erledigt, kurze Zeit später wird der Kleine schon wieder eingesammelt. Happy End am Nachmittag.

Zwischen dem Plakatekleben ein kleiner Ausflug ins Außengelände. Uh, Sonnenschein! Was jeden Vampire-Larper sofort zu Staub zerfallen lassen würde, freut die Zombiecalypse-Veranstalter. Also ein kurzer Blick aufs untote Treiben – gar nicht so einfach, den fiesen Gehirnliebhabern zu entkommen!

So unähnlich den taumelden Zombies sind die Gelbshirts nach drei Tagen Plackerei auch nicht mehr. Aber das große Finale kommt noch. Während sich die Con ihrem Ende und Höhepunkt, der großen Versteigerung, nähert, beginnt im Hintergrund schon das Auf- und Abräumen. Die mühevolle Arbeit der letzten Tage muss rückgängig gemacht, die Stadthalle wieder in Grundstellung gebracht werden. Alles einräumen, abhängen, zusammenstellen, verladen. Wenn der letzte Besucher das Gelände schließlich verlassen hat, wird noch reichlich geschleppt. Kisten von Zeug wandern in den LKW (möglichst ohne versehentlich einen müden Helfer mit einzupacken), und wenn die Türen an der Laderampe sich schließen, fahren die tapfersten Gelbshirts noch mit zum Lager, um den ganzen Krempel wieder auszuladen, was noch bis halb 11 dauern wird. Wenn man dann schließlich ins Bett fällt, träumt man noch lange, lange von der FeenCon und schleppt nächtens Tische und Stühle durch die Gegend… doch das ist egal. Wenn es den Besuchern gefallen hat, hat sich die Arbeit der Gelbshirts gelohnt. Und nächstes Jahr werden sie wieder da sein – immer im Dienst und allzeit bereit!

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FeenCon 2014 – die Presseschau

25 Jahre FeenCon haben wir am Wochenende des 19. und 20. Juli gefeiert! Das Wetter war heiß, die Besucher zahlreich, die Stimmung gut.
Wie die Jubiläumscon bei Besuchern und Ausstellern ankam, erfahrt Ihr in unserer kleinen Presseschau:

  • Teilzeithelden hat einen ausführlichen Artikel zum Jubiläum veröffentlicht.
  • Orkenspalter-TV stellt in der FeenCon-Ausgabe seiner Late Nerd Show neue Spiele vor und besucht das „Battlefiel Bielefeld“.
  • Im Videoblog des Uhrwerk Verlags werden u.a. deren Neuerscheinungen vorgestellt.
  • Auf jcgames findet sich ein sehr kurzer Kurzbericht zur FeenCon.
  • Auch die Vorberichterstattung des General-Anzeigers Bonn ist noch aktuell.

Habt Ihr noch andere Links zu FeenCon-Berichten? Dann her damit!

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